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Arien

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Dramatisch und zärtlich
Jose Cura wird von einigen Kritikern gerne als Schreihals abgetan. Ein oberflächliche, ungerechte Einstufung. Natürlich hat Cura eine kräftige Stimme. Schon sein dunkles Timbre prädestinieren ihn für dramatischere Partien. Die flinke Beweglichkeit eine Juan Diego Florez wird man bei ihm vergeblich suchen. Allerdings singt Cura auch überwiegend ein anderes Repertoire. Für Puccini braucht man keine Koloraturen. Dafür muß die Stimme durch ein großes Orchester dringen können. Kein Problem für Jose Cura. Aber auch zärtliche Töne gehören zur Palette des Tenors.
Jose Cura verlangt seiner von Natur aus schön timbrierten Stimme oft heftige Ausbrüche ab, wahrt dabei aber immer eine gewisse Grenze, übertreibt nicht, opfert den Gesangston nicht für den Schrei.
Dieses Puccini-Recital enthält außer den bekannten Hits erfreulicher Weise auch viele selten aufgenommene Passagen. Unter den bekannten Nummern findet sich z.B. eine einnehmend sinnliche Version von "Che gelida manina" sowie eine gleichsam traurig und heftig vorgetragene Interpretation von "E lucevan le stelle" mit wunderschönen Pianotönen.
 
  Gelungener Einstand
Cura ist mit Sicherheit der umstrittenste Tenor der jungen Generation. Wer geringfügige technische Schwächen verkraften kann erlebt eine Stimme von beeindruckender Kraft und wunderbarem baritonalen Timbre. Dementsprechend liegen Jose Cura auch die "Machos" hörbar besser. Insgesamt aber ein tolles Debut - umso mehr, da auf die klassische "Hitparaden-Auswahl" zu Gunsten eines Gesamtkonzeptes verzichtet wurde.
 
Einheitszugriff eines Urlatore
Im "Stile" einer Mischung aus Franco Corelli und Mario del Monaco brüllt sich Cura in ständigem Forte durch die Puccini-Arien. Die Intervalle sind unsauber und verschmiert, die hohen Noten mit voller Bruststimme heraus gegröhlt. Ermüdend und langweilig. Wer einen guten Puccini-Tenor hören will, der halte sich an den unvergleichlichen Jussi Björling !
 
  Einheitszugriff eines Urlatore
Im "Stile" einer Mischung aus Franco Corelli und Mario del Monaco brüllt sich Cura in ständigem Forte durch die Puccini-Arien. Die Intervalle sind unsauber und verschmiert, die hohen Noten mit voller Bruststimme heraus gegröhlt. Ermüdend und langweilig. Wer einen guten Puccini-Tenor hören will, der halte sich an den unvergleichlichen Jussi Björling !